Darum geht es – ein Logistikkonzept für Frankfurt

Der reibungslose Ablauf des Wirtschaftsverkehrs ist in einer ökonomisch starken, verdichteten Region wie dem Rhein-Main-Gebiet von wesentlicher Bedeutung. Dazu gehören auch die Ver- und Entsorgung von und für Handel, Gewerbe, Industrie, öffentlichen Einrichtungen und privaten Haushalten.

Die Logistikbranche wächst, vor allem getrieben durch die Entwicklungen im E-Commerce. Im Zuge der Digitalisierung vollzieht der städtische Güterverkehr einen rapiden Wandel und steht auch nach Jahren von gestiegenen Sendungszahlen vor weiterem Wachstum. Obgleich ihr Anteil am gesamten Wirtschaftsverkehr eher gering ist, prägen die Kurier-, Express- und Paketdienste (KEP-Dienste) die aktuelle öffentliche Diskussion. Immer mehr Produkte werden online bestellt.

Angesichts der Überschreitung von Grenzwerten für Luftschadstoffe sind Lösungen im Verkehrssektor zur Reduktion von Emissionen notwendig. Der Logistik kommt dabei eine tragende Rolle zu, da der Güterverkehr im urbanen Raum gleichermaßen eine besondere Herausforderung darstellt wie auch eine wirkungsvolle Möglichkeit bietet, um die Umwelt zu entlasten und Städte lebenswerter und nachhaltiger zu gestalten.

Hier setzt das Logistikkonzept Frankfurt a.M. an. Bis Ende 2021 erarbeitet die Stadt gemeinsam mit Akteuren aus dem Logistikbereich ein Maßnahmenkonzept, um Emissionen von Lieferverkehren zu reduzieren sowie den Verkehrsfluss und die Verkehrssicherheit nachhaltig zu verbessern. Ziel ist es, innovative und nachhaltige Maßnahmen für den städtischen Lieferverkehr zu entwickeln. Das Logistikkonzept soll als Teilstrategie in die gesamtstädtische Mobilitätsstrategie integriert werden.

 

Logistik FFM

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